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Aus dem Buch „Gute Geschichten machen uns gut“

Ein Professor, seiner Gelehrtheit wegen weitbekannt, kam einmal auf einer seiner vielen Reisen an einen breiten Fluß, den er überqueren musste, um seinen Weg fortzusetzen. Weit und breit war keine Brücke zu sehen. Nach einiger Zeit des Suchens traf er auf einen Fährmann, den er bat, ihn überzusetzen. Das Boot war niedrig und schmal, und der Professor beobachtete, wie der Mann sich kraftvoll in die Ruder stemmte, wie er an den Sandbänken zu einer Stange griff und das Boot geschickt weiterschob. „Fährmann“, fragte der Gelehrte nachdenklich, „hast du eigentlich eine Schule besucht?“ „Nein, Herr.“ „Kannst du lesen?“ „Nein, Herr.“ „Hat man dir überhaupt etwas beigebracht?“ „Nein, Herr.“ „Dann hast du ja dein halbes Leben vertan!“ Schweigend setzten sie die Fahrt fort und näherten sich langsam der Mitte des Flusses. Ein heftiger Wind bewegte das Wasser. Die Wellen wurden höher, und das Boot schwankte immer stärker. Der Wind wurde zum Sturm und das Gesicht des Professors bleich und grün. Jeden Augenblick drohte der Kahn umzukippen. Da rief der Fährmann laut durch das Getöse der Wellen: „Gelehrter Herr, könnt Ihr schwimmen?“ „Nein“, war die verzweifelte Antwort. „Hat man Euch auf der Schule nicht das Schwimmen beigebracht?“ Der Professor stöhnte: „Doch, wir haben etwas über Schwimen gelesen, aber schwimmen gelernt haben wir nicht.“ „Dann habt Ihr nun euer ganzes Leben vertan!“

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Über die Liebe:

Der Wahnsinn hatte sich entschlossen, seine Freunde zum Kaffee einzuladen. Alle Gäste gingen hin und nach dem Dessert schlug der Wahnsinn vor: "Lasst uns verstecken spielen!" "Verstecken? Was ist das?" fragte die Neugier. "Verstecken ist ein Spiel. Ich zähle bis hundert und ihr versteckt euch. Wenn ich dann fertig gezählt habe, muss ich euch suchen und der erste, den ich finde, ist als nächstes mit Zählen dran." Alle akzeptierten, außer der Furcht und der Faulheit. "1, 2, 3,..." - fing der Wahnsinn zu zählen an. Die Eile versteckte sich als erste - irgendwo, irgendwie. Die Schüchternheit, schüchtern wie üblich, versteckte sich in einer Baumkrone. Die Freude rannte durch den Garten. Die Traurigkeit fing zu weinen an, da sie keinen richtigen Platz zum Verstecken fand. Der Neid ging mit dem Triumph und versteckte sich ganz nahe bei ihm hinter einem Felsen. Der Wahnsinn zählte immer weiter, während seine Freunde sich versteckten. Die Verzweiflung war verzweifelt als sie feststellte, dass der Wahnsinn schon bei 99 angekommen war. "HUNDERT!" schrie der Wahnsinn. "Ich fange jetzt an zu suchen!" Die erste, die gefunden wurde war die Neugier, denn sie konnte es sich nicht verkneifen, aus ihrem Versteck zu kommen um zu sehen, wer als erstes geschnappt würde. Als sich der Wahnsinn etwas umsah, entdeckte er den Zweifel auf einer Mauer - der wusste nicht, ob es besser sei, sich davor oder dahinter zu verstecken. So ging es dann weiter: Er entdeckte die Freude, die Traurigkeit, die Schüchternheit ... Als sie wieder beisammen waren, fragte die Neugier: "Wo ist denn die Liebe?" Niemand hatte sie gesehen. Der Wahnsinn fing an, sie zu suchen. Er suchte in den Bergen, Flüssen und unter den Felsen - ohne Erfolg. Er sah einen Rosenbusch und ging mit Hilfe eines Holzstöckchens zwischen den Zweigen auf die Suche - da hörte er plötzlich einen Schrei. Es war die Liebe. Sie schrie, weil ein Dorn ihr Auge verletzt hatte. Der Wahnsinn wusste nicht was er tun sollte. Er bat um Verzeihung, flehte um Vergebung und versprach der Liebe, für immer ihre Sehkraft zu werden. Die Liebe akzeptierte die Entschuldigungen. Deshalb ist heute die Liebe blind und wird ständig vom Wahnsinn begleitet...

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Harmonie

 

Harmonie bedeutet, die eigene Individualität auszudrücken, sie zu sein und sie auf solche Weise zu leben, dass sie ihren Platz findet und sich dort integriert. Es bedeutet auch, ständig im Fluss der Ereignisse zu sein, welche fortlaufend die Umstände verändern, in denen wir unser Leben leben. Harmonie ist die echte innere Kraft, sie ist Bewegung.

Ein harmonischer Mensch ist nicht das typische Schaf, das mit der Herde herumrennt. Es ist jemand, der sich seiner Talente bewusst ist und weiss, durch göttliches Recht im Universum einen eigenen Platz zu haben, der ihm zusteht, mit oder ohne staatliche Verfassung, die ihm dieses Recht „einräumt“, und ohne die Notwendigkeit der Zustimmung Dritter.

Harmonie drängt sich nicht auf und zwingt auch niemand, das zu sein, was er nicht ist, oder zu tun, was er nicht will. Die Harmonie weiss, dass der eigene „Ton“ unter allen Tönen einzigartig ist und selbst dann ein individueller Ton bleibt, wenn er den anderen gleichen sollte.

Unendlich viele, unter sich ähnliche Töne, die aber einen genau bestimmten Platz einnehmen, bilden die Harmonie. Es ist die innere Kraft, die sich dann auf physischer Ebene kund tut!

Die größten Schwierigkeiten, die die meisten menschlichen Gesellschaften haben, entspringen den starren staatlichen Gesetzen, die gegen den natürlichen Fluss der Ereignisse und gegen die Bedürfnisse der einzelnen Bürger wirken. Zudem regeln sie Dinge, die schon von der Natur geregelt sind, und schaffen dadruch unnötige und lästige Engpässe.

Die Natur scheint auf gleiche Weise zu funktionieren, allerdings mit einem Unterschied: die Kombination zweier Umstände kann ein neues Gesetz entstehen lassen. Das Wasser gefriert um null Grad. Fügen wir Salz hinzu, ändert sich das Gesetz und das Wasser wird je nach der Menge Salz einen anderen Gefrierpunkt haben, z.B. minus zehn Grad! Auf Meereshöhe kocht das Wasser um hundert Grad, aber wenn wir den atmosphärischen Luftdruck verringern, indem wir auf einen hohen Berg steigen, kocht das Wasser bei niedrigerer Temperatur und unsere Spaghetti bleiben hart. Wir brauchen in der Höhe einen Dampfdruck-Kochtopf, um erfolgreich zu kochen.




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